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Der Peridot

Der Peridot – der Geburtsstein für den August – erinnert mit seinen intensiven Grüntönen an eine frische Sommerwiese.

Name

Der Name Peridot wird „Pe-ri-do“ ausgesprochen. Er stammt wahrscheinlich vom arabischen Wort „faridat“ für „Edelstein“ ab. Der Name könnte sich allerdings auch vom mittelenglischen Wort „peridote“ für „heller Fleck“ oder „Knopf“ ableiten.

Chemische Zusammensetzung des Peridots

Der Peridot kommt nur in Grüntönen vor, ist also ein eigenfarbiger oder idiochromatischer Edelstein und gehört zur Gruppe der Silikate. Seine unterschiedlichen Grüntöne erhält er von dem Element Eisen. Die Spurenelemente Chrom oder Nickel können die Farbe dabei noch intensiver erscheinen lassen. Gelegentlich tritt ein Katzenaugeneffekt („Chatoyance“) auf – ein Effekt, bei dem auf der Oberfläche des Edelsteins die Reflektion eines einzelnen Lichtstrahls erscheint, hervorgerufen durch lange nadelförmige Einschlüsse.

Herkunft

Die klassische Quelle ist die Insel Zeberget („St. John’s Island“), ca. 80 Kilometer vor der ägyptischen Küste im Roten Meer gelegen. Das weltgrößte Vorkommen befindet sich dagegen im San-Carlos-Apache-Reservat im amerikanischen Arizona, weitere Abbaugebiete liegen in China und Pakistan.

Geschichte des Peridots

Sein leicht schläfriges Aussehen hat diesem beliebten Edelstein zu einer Vielzahl mythischer Zuschreibungen verholfen. So nahm man an, er fördere die Freundschaft, befreie vom Geist der Missgunst und verleihe eine höhere Redegewandtheit. Als Schutz gegen böse Geister solle man ihn auf ein Eselshaar fädeln und am linken Arm tragen, rät Marbodius von Rennes in der mythologischen Zusammenstellung „Liber de Lapidibus“. Auch in der Bibel (unter seinem alten Namen „Chrysolit“, „Goldener Stein“) findet er Erwähnung. Sogar bei Piraten war er sehr beliebt, denn er sollte böse Geister und die Schrecken der Nacht vertreiben.

Charakteristika der Peridote

Die beliebten Farbtöne des Peridots reichen von einem goldenen Hellgrün bis zu einem tiefen Grasgrün. Er hat ein anziehend „verschlafenes“ Antlitz mit einem glänzenden Schein. Ist der Stein klein, kann er augenrein sein. Als Edelstein des Typs II wird er jedoch fast immer sichtbare Einschlüsse aufweisen.

Peridot-Varietäten

Die wohl schönsten Peridote stammen aus einem Abbaugebiet aus der Suppatt-Region des Himalajas im nordwestlichen pakistanischen Teil Kaschmirs. Der berühmte Kaschmir-Peridot ist besonders rein und seine grüne Farbe erstrahlt außerordentlich eindrucksvoll. Leider ist der Abbau in diesem Gebiet nur von Ende Juni bis September möglich, sodass das Angebot eher gering bleibt.

Pflege des Peridots

Bei einigen Edelsteinen kann ein Temperaturschock zu Beschädigungen führen, auch den Peridot sollten Sie keinen extremen Temperaturschwankungen aussetzen!

 

 

 

 

 

 

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